Krakau wird ” Florenz des Nordens” oder auch “polnisches Rom “genannt. Krakau ist eine magische Stadt, wo man einzigartige Erinnerung an Vergangenes finden kann.
Krakau hat viele Sehenswürdigkeiten, aber ich beschreibe nur meiner Meinung nach die wichtigste :
– Krakauer Marktplatz ( Krakauer Rynek)
- Wawelschloss & Kathedrale
- Tuchhallen & Marienkirche mit Veit Stoß
- Jüdisches Viertel Kazimierz (Klezmer-Musik)
Der Rynek ist das Zentrum Krakaus. Hier spiegelt sich die Geschichte der Stadt wieder. Sehenswert sind mittelalterliche Bürgerhäuser und Adelspaläste, in denen sich heute Cafés, Restaurants und Läden befinden. Im Sommer herrscht auf dem Platz und in den Arkaden südländische Stimmung. Ganz Krakau trifft sich hier.
In der Südostecke des Platzes steht der quadratische Rathausturm aus dem 14. Jahrhundert. Das Kellergewölbe war früher Folterkammer und Gefängnis, heute gibt es hier ein Kabarett und eine Bar. Das Palais Krzysztofory gilt als das prachtvollste der Adelspaläste Krakaus. Das markanteste Gebäude am Rynek ist die sehenswerte Marienkirche, welche ein Wahrzeichen der Stadt ist.
Die Krakauer Tuchhallen entstanden im 13. Jahrhundert. Damals handelte es sich jedoch nur um eine Doppelreihe von Krämerläden, die den Tuchhändlern angehörten. Im 14. Jh. bildeten die Kaufleute daraus eine 108 m lange Halle, die erst zwei Jahrhunderte später, nach einem Brand, als stattliches Gebäude mit einer reizvollen Attika und Maskaronen wiederaufgebaut wurde. Ihre endgültige Gestalt erhielten die Tuchhallen im 19. Jh., als die neugotischen Arkaden angebaut wurden. Im Innenraum blüht, so wie vor Jahrhunderten, der Handel. An den Wänden sind die Zunftzeichen und Stadtwappen der polnischen Städte zu sehen. Im Obergeschoss befindet sich die herrliche Gemäldegalerie der polnischen Malerei und Bildhauerei des 19. Jh.s.
Die Marienkirche ist eine der schönsten gotischen Pfarrkirchen in Polen. Im Innenraum versetzen die Wandmalereien von J. Matejko, wie auch und die farbigen Kirchenfenster, sowohl die aus dem 14. Jh. stammenden. Sehenswert sind die Grabtafeln hervorragender Familien und man kann für einen Augenblick in dem Barockgestühl Platz nehmen, wo vor Jahrhunderten die Krakauer Ratsherren und Machthaber Platz genommen haben Das wertvollste Kunstwerk der Basilika ist der Hauptaltar von Veit Stoß. Mit 13 m Höhe und 11 m Breite ist er der größte mittelalterliche Altar Europas. Ganze 12 Jahre hatte der Meister an ihm gearbeitet. Dieser Flügelaltar enthält fast 200 Figuren, die von 3 cm bis 3 m groß sind und die mit größter Sorgfalt um die anatomischen Details aus Lindenholz geschnitzt wurden. Die Hauptszene des Altars stellt das Entschlafen der Muttergottes dar, die Reliefs an den beweglichen Seitenflügeln veranschaulichen Szenen des Neuen Testaments. Vom höheren Kirchenturm (81 m) ertönt jede Stunde der Hejnal – genannte Tropmetensignal. Hinter der Basilika befinden sich der kleine Marienplatz (bis zum 19. Jh. war es der Pfarrfriedhof) und die bezaubernde St. Barbara-Kirche aus dem 14. Jh. (die ehemalige Friedhofskapelle).
Der Wawel ist die ehemalige Residenz der polnischen Könige in Krakau. Auf einem 25m hohen Kalkfelsen thronen das Schloß und die Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert. Als Krönungsort und Begräbnisstätte der Großen der Nation (hier fanden die polnischen Könige, die Dichter Adam Mickewicz und Juliusz Slowacki sowie Marschall Pilsudski ihre letzte Ruhe) hat der Wawel einen hohen Stellenwert in der Geschichte.
Kazimierz ist das alte jüdische Viertel. Noch vor wenigen Jahren war die Bausubstanz hier in einem bedrohlich schlechtem Zustand. Heute erlebt Kazimierz ein neues Aufblühen – es wird kräftig saniert. Die Szeroka (“Breite Straße”) ist der zentrale Platz des Viertels. Hier befinden sich die Alte Synagoge (die älteste in Polen), die Remuh-Synagoge mit dem alten jüdischen Friedhof, und rund um den Platz laden einige Cafés mit kosherer Küche und Klezmermusik (z.B. das Klezmer-Hois oder das Café Alef) zum Verweilen ein.









Altstadt in Warschau ist die wohl jüngste Altestadt der Welt. Sie entstand bis zum Jahr 1963. Die Hauptstraße, die zur Altestadt führt heißt Krakauer Vorstad( Krakowskie Przedmiescie). Das ist eine der schönsten Straßen Warschau. In der Krakauer Vorstadt befinden sich viele Geschäfte ( die SEHR teuer sind !) und Sehenswürdigkeiten: Denkmale, Palaise, Kirchen, Hotels und auch Warschauer Universität. Die Krakauer Vorstad ist ziemlich laaaange Straße, die zum Schlossplatz führt.
Der Schlossplatz (Plac Zamkowy) liegt direkt vom Königsschloss. Hier beginnt meist der Rundgang durch die Altstadt. Zentral steht hier die 22 Meter hohe Zygmuntsäule , die König Zygmunt III zeigt. Die Säule gilt als ältestes Denkmal in Warschau. Hier findet man auch einige Restaurants und auch Stadtrundfahrten beginnen teilweise hier.
Dann kommen wir zum Marktplatz mit seinen vielen Restaurants und Cafes. Man sieht aber auch Drehorgelspieler und Porträtmaler.
Das Ziel unseres Spazierengangs endet sich in Barbakane. Die Barbakane liegt am Übergang von der Altstadt zur Neustadt. Sie diente als Zugangstor zur Altstadt und ist direkt in die Stadtmauer integriert.